Mi Perro...

...De Agua Español

Rasseportrait

 

el Perro de Agua Español

Der Perro de Agua Español wird hierzulande auch Spanischer Wasserhund oder kurz PDAE genannt. Bekannt ist er jedoch auch als "Turco Andaluz" bzw. "der andalusische Türke" oder schlicht und einfach "Türkenhund". Diese Bezeichnung basiert auf der Vermutung, dass der PDAE ursprünglich über die Türkei seinen Weg nach Andalusien gefunden hat, wo man bisamigo la perrera flamenca - lobas urgroßvater heute die dichteste Population findet und wo er nach wie vor als Hütehund, als Gehilfe der Fischer und der Jäger auf Wasserwild eingesetzt wird. Der Perro de Agua Español ist eine sehr alte, und ursprüngliche Arbeitshunderasse. Er ist ein ausgesprochen robuster, natürlicher Hund von mittelgroßer, sportlicher Statur und einem freundlichen, lebhaften Wesen. Er ist sehr intelligent, gehorsam und treu und besitzt einen äußerst ausgeprägten, unermüdlichen Arbeitswillen. Mit Liebe und freundlicher Konsequenz lässt er sich sehr leicht erziehen und baut eine extrem starke Bindung zu seinem Menschen auf. Seine Familie ist ihm das Wichtigste. Er möchte seinem "Herren" stets gefallen und immer in seiner Nähe sein. Der Perro hat eine außergewöhnlich gute Auffassungsgabe, er lernt unglaublich schnell und gerne. Auf unangemessene Härte bei der Erziehung, oder gar Wegsperren, reagiert er hingegen äußerst sensibel und quittiert diese schnell mit Vertrauensverlust und Unsicherheit. Unbekannten Personen gegenüber tritt der Perro oft reserviert auf, jedoch niemals bösartig. Fast immer wird er zurückweichen, wenn ein Fremder seine Hand nach ihm ausstreckt. Dieses Verhalten ist rassetypisch und keinesfalls als Wesensschwäche zu urteilen. Die "Scheue" diente dem ursprünglich sehr  wertvollen Arbeitshelfer  als Schutz vor Diebstahl und ist bis heute in seinem Charakter verankert.

 

Eine Vielfältige Rasse, für (fast) jeden Geschmack: 

Kaum eine Hunderasse bietet eine derartige Vielfalt wie der Perro de Agua Español. Schon seine Größe, die laut Rasse-standard zwischen 38 cm und  52 cm betragen kann, ermöglichtzalamera la perrera flamenca - lobas urgroßmutter
ungewöhnlich viele
 Variationen in seinem körperlichen Erscheinungsbild. Es gibt sehr kleine Perros, mit kompaktem allix del pipa casitaKörperbau, ebenso wie langbeinige und große; es gibt sehr kräftige Typen von bulliger Statur und eher schlanke, athletische. Als "typisches" Mittelmaß werden für Hündinnen ca. 44 cm Schulterhöhe und für Rüden etwa 47 cm genannt. Das Gewicht des Perros ist abhängig von seiner Größe und variiert bei einer ausgewachsenen Hündin zwischen 12kg bis 18kg. Ein ein besonders großer und kräftiger Rüde kann bis zu 23 kg auf dieambras du pays d`ardennes - natürliche stummelrute Waage bringen. Der Perro erscheint in vielen bunten Farbvariationen. Von einfarbig beige, sand, zimt über schwarz und braun in allen Nuancen, über gescheckt in allen Farben mit mehr oder weniger lobas schwester lila aguas arriba "feliz" - eine "fehlfarbene" schönheitweiß. Seltener tritt loh mit schwarz oder braun auf. Diese sehr schöne Farbvariante gilt – obwohl sie beim PDAE keinerlei genetischen Einfluss auf die Gesundheit hat – zur Zeit leider als zuchtauschließende "Fehlfarbe". Ebenfalls von der Zucht ausgeschlossen sind dreifarbige Hunde. Der Perro trägt in der Regel eine lange Rute, die manchmal mehr oder weniger stark geringelt sein kann. Das Kupieren der Rute, in Höhe des zweiten bis vierten Schwanzwirbels, war bis zu dessen Verbot üblich. Aber auch angeborene, natürliche Stummelruten kommen in dieser Rasse vor. Besonders in Spanien wird bevorzugt auf Stummelrutigkeit gezüchtet.

 

Das Fell/Haarkleid:

Das Fell – eigentlich ist es eher Haar – eines Perros ist immer gelockt und von wolliger Struktur. Ähnlich wie beim Menschen wächst es stetig weiter. Lässt man es länger werden,my big dream girlpower "zora", hier im wunderschönen lockenpelz bildet es Zotten, die regelmäßig auseinander gezupft werden müssen. Ansonsten ist der Perro im Grunde ein sehr pflegeleichter Hund. Er haart nicht, oder kaum, was einerseits sicherlich von Vorteil ist. Andererseits bietet vor allem das längere Fell eine haftungsfähige Auffangstation für diversen Laub- Staub- und Pollenschmuck. Auf Duschbäder mit Pflegemitteln sollte dennoch möglichst verzichtet werden. Sie stören nur die natürliche Selbstreinigungsfähigkeit des Perrofells. Die beste Pflege für schöne ausgeprägte Locken, ist das regelmäßiges Schwimmen in sauberen Gewässern. Ein bis zwei mal im Jahr sollte ein gepflegter Perro geschoren werden. Die Schur erfolgt dabei stets vollständig und ohne "Frisur". Niemals darf sie zu einer ästhetischen Aufmachung werden. Aufgrund seiner besonderen Fellbeschaffenheit wird der Perro de Agua Español gerne als "allergikerfreundlich" bezeichntet.

 

Der selbe Hund:

Lana "Loba" Aguas Arriba mit einem Jahr

    

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut zu wissen:

Perro-Welpen kommen immer mit gewelltem Haar zur Welt!

                         

                                  

                      

Nichts für couchpotatoes:

Trotz all seiner positiven Eigenschaften ist der Perro de Agua Español kein Hund für "Jedermann". Er bietet unglaublich viel, doch er fordert auch einiges. Vor einer Anschaffung sollte man sich Kletterhunddeshalb sehr
gründlich über die besonderen Eigenschaften und Bedürfnisse dieser Hunderasse informieren und sicher sein, dass man gewillt und in der Lage ist, diese auch zu erfüllen. Der PDAE istSkaten als Hobby ein temperamentvoller und sehr aktiver Hund. Er möchte in das Leben seiner Menschen eingebunden werden und immer dabei sein. Aber vor allen Dingen ist er ein Arbeitshund! Der regelmäßige Besuch einer guten Hundeschule sollte von Welpe an in jedem Fall zum Pflichtprogramm gehören. Um all seine positiven Eigenschaften entwickeln zu Loba und Calma bei der Wasserarbeitkönnen, braucht der Perro daneben regelmäßige, sinnvolle Beschäftigung, die ihn fordert und fördert. Aufgrund seiner vielseitigen Fähigkeiten, ist sein Einsatzbereich hierbei schier endlos. Besonders geeignet sind natürlich alle Formen der Wasser- und Nasenarbeit. Aber auch als Such- und Rettungshunde an Land, als Diabetikerwarnhunde, Hütehunde oderBrötchenservice im Hundesport werden Perros sehr erfolgreich eingesetzt. Perros sind äußerst flexibel und anpassungsfähig und so lassen sie sich bei "Hundewetter" auch mit Hausarbeit ausgesprochen glücklich machen. Mit Vergnügen "spülen" sie Geschirr vor oder tragen Wäsche durch das Haus. Sie räumen Schuhe auf und lassen sich äußerst effektiv als Staubsauger (vorzugsweise unter dem Esstisch) einsetzen ;-). Eines muss jedoch klar sein: Nur ein ausgelasteter und gut erzogener Perro wird zu einem treuen und angenehmen Begleiter, den man überall hin mitnehmen kann und der neben all seinem Elan durchaus auch völlig entspannt ein paar Stunden unter Herrchen oder Frauchens Schreibtisch verbringt.

 

 Perros können alles außer fliegen – sagt man...

"MAN" hat ja keine Ahnung!!!

 

 

Pro domo:

Einen wichtigen Appell an die züchterische Verantwortung und eine, meiner Meinung nach, elementare Denkweise zum Erhalt der besonderen Eigenschaften dieser wunderbaren Rasse, spricht Astrid Fuchs in ihrem Buch „El Perro de Agua Español“ aus. Mit freundlicher Genehmigung darf ich hier folgende Passage zitieren:

“Da diese Rasse glücklicherweise noch sehr ursprünglich ist, stand immer ihre Arbeitsfähigkeit im Vordergrund des Interesses. Eine penible äußerliche Einheitlichkeit war nie ein erstrebenswertes Zuchtziel. Deshalb ist das Erscheinungsbild der Hunde, was die Größe angeht, zum Teil recht unterschiedlich. Es gibt sehr große Hündinnen von fast 48 cm Schulterhöhe und kleine Rüden unter 45 cm, es gibt Hunde mit kürzerem Rücken und fast quadratisch wirkender Statur und es gibt Hunde mit längerem Rücken. In dieser Rasse wurden die Hunde jahrhundertelang nach ihrer Leistungsfähigkeit ausgewählt. „Schönheit“ oder eine einheitliche äußere Erscheinung waren keine Kriterien für die Auslese. Wollte man diese Unterschiede jetzt züchterisch auf einen „Idealwert“ vereinheitlichen, müsste man Inzucht oder enge Linienzucht betreiben. Nur so könnte man bestimmte gleiche äußere Merkmale in dieser Rasse festigen. Die Folge wäre die Verringerung der genetischen Vielfalt und die Beeinträchtigung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Rasse. Es ist aber wichtig, dieser Rasse ihr genetisches Potential zu erhalten, denn ihre Besonderheit und ihr Wert liegen in ihrem Charakter und nicht in einer einheitlichen Schulterhöhe oder Rückenlänge. Nicht umsonst formuliert der spanische Rasseverein „Asociancion Española del Perro de Agua“ seine Ziele mit den drei Begriffen: trabajo - inteligencia - belleza. Das bedeutet: Arbeit - Intelligenz - Schönheit, und zwar in genau dieser Reihenfolge.“

 

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Züchter im VDH

Mitglied im Verein

 

PERRO DE AGUA ESPAÑOL
INITIATIVE DEUTSCHLAND E.V.

 

Wühltischwelpen, nein Danke - Eine Initiative von Tasso, VDH, TVT,GTVMT,Vier Pfoten und Dogs